Donnerstag, 1. September 2016

September Food Trend - Fast Good mit Kürbis-Burger mit Salbei



Ein herzliches Willkommen an euch und auch an den schönen Monat September! Der Spätsommer ist eine tolle Jahreszeit. Das Sonnenlicht steht schon etwas tiefer, was sich ganz besonders gut auf das Licht und unsere Fotos auswirkt. Das Septemberlicht lässt alle warmen Farben besonders strahlen und leuchten. Sieht der Kürbis-Burger nicht sowas von appetitlich aus mit dem gebratenen Salbei und dem orientalischem Karottensalat!

Der Ernährungstrend für den Spätsommer - Gemüse und Kräuter


Der Spätsommer und Übergang in den Herbst kennt in meiner Küche einen großen Trend, der heisst Gemüse, möglichst erntefrisch und bunt soll es sein. Zusammen mit Kräutern schmeckt Gemüse noch besser. 
Fast alle Gemüsesorten zählen zu den basischen Lebensmitteln. Daher hat fast nichts so einen großen Detox-Effekt wie eine gute, selbst gekochte, Gemüsesuppe. Je breiter unsere Vorliebe für Gemüse gefächert ist, um so größer die Fülle an Vitaminen und Nährstoffen. Ofengemüse, Suppen, Salate und Gemüseintöpfe sind vielfältig in der Zubereitung und sättigen auf gesunde Art. :)
Gesund zu kochen muss nicht langweilig sein, im Gegenteil, gesunde Küche liegt schwer im Trend. 

Fast Food -  Fast Good mit Kürbis 


Ein Rezept mit Kürbis zu bringen ist für eine Bloggerin schon ein mittelgroßes Risiko (und für manche Leser gar eine kulinarische Katastrophe), denn gefühlt mögen mindestens 50% der Menschen in Österreich und Deutschland, Gerichte mit Kürbis nicht. Dabei wurde der Kürbis 2005 sogar wegen seiner gesundheitsfördernden Eigenschaften zur Arzneipflanze des Jahres gewählt. 

Wer jetzt sagt, na dann, wenn das so ist, probiere ich einmal ein Rezept für Kürbis aus, bekommt hier ein Rezept für Kürbis-Burger deluxe. Oder auf österreichisch, ein Rezept für a gschmackigs Kürbislaberl in an Reisweckerl. 

Mit dem Kürbisburger ist man auf jeden Fall beim Ernährungstrend Fast Food Good dabei! 
Falls ihr das nicht mögt, weil Laibchen in Brötchen nicht eurem Geschmack entsprechen, könntet ihr zu den Kürbis Laibchen auch Reis und eine Currysoße machen. Oder Petersilkartoffeln und Salat :)

Wenn ihr ganz normale Burgerbrötchen essen könnt, dann könnt ihr die gerne für das Rezept verwenden, oder auch welche aus Vollkorn und was es da noch so gibt. Einfach nach Geschmack und Laune einkaufen. 

Glutenfreie Reis Ciabatta (von Werz) eignen sich für alle, die wie ich, glutenfrei essen. Leicht angetoastet schmecken die richtig gut. Habe selten so gute Brötchen auf Reisbasis gegessen. 

Rezept für Kürbis-Burger & Anleitung wie man einen Hokkaido Kürbis zerteilt


Einer meiner liebsten Kürbissorten ist der knallorange Hokkaido. Er wird in den Supermärkten, neben dem Butternuss Kürbis, am meisten angeboten. Der Butternuss-Kürbis hat allerdings eine honiggelbe Schale und die Form einer Birne. Verwechseln kann man die beiden daher nicht. 
Den Hokkaido mag ich so gerne weil er sehr gut schmeckt und weil er so einfach zu verarbeiten ist. Der große Vorteil liegt bei diesem Kürbis nämlich darin, das ihr ihn nicht schälen müsst. 
Ich wasche ihn kurz ab, trockne ihn, teile ihn mit einem großen Messer in 2 Hälften, kratze die Kerne innen mit einem Esslöffel aus und zerschneide dann das Fruchtfleisch samt Schale. Bei diesem Kürbis darf sie dranbleiben! 

Nachdem nun alle Formalitäten was glutenfrei, Trend und vegetarisch anbelangt erledigt sind, kommt hier nun das Rezept zu den bunten Bildern. 

Kürbislaibchen auf Reis-Ciabatta

1 kleiner Hokkaido Kürbis zerteilt und in dünne Spalten geschnitten 
1TL Salz
1EL Olivenöl
50g Semmelbrösel (hatte die glutenfreien von Schär)
100g Parmesan od. Bergkäse frisch gerieben 
frische Petersilie klein geschnitten
einige Salbeiblätter in Butter kross gebraten 
Öl zum Braten der Burger

Das Olivenöl in einer Pfanne heiß machen. Die Kürbisstücke darin auf mittlerer Hitze so lange anbraten bis sie so weich sind das man sie mit einer Gabel zerdrücken kann. 

Den weichen Kürbis nun in einer Schüssel mit der Gabel zerdrücken. Petersilie, Semmelbrösel, Salz und Käse dazugeben und gut durchmischen. 

Die Masse mit den Händen zu flachen Laibchen/Burgern formen. Je nach Größe gehen sich 4 bis 6 Stück aus. Ich hatte sie so groß wie mein Reis-Ciabatta geformt und bekam 4 Laibchen aus der Masse raus.

Die Kürbislaibchen in heißem Öl von beiden Seiten knusprig braun braten.

Die Reisbrötchen leicht antoasten und mit den Kürbislaibchen und den köstlichen Salbeiblättern belegen. In meinem Fall waren noch Tomatenscheiben mit in dem Burger. Wer mag gibt noch einen Klacks Schnittlauchsoße/Mayo mit rein.


Salat als Beilage zum Burger 


Als Fleißaufgabe hatte ich noch Karottensalat zum Burger gemacht. Man sieht, gesünder geht immer! Oder auch, die Karotten mussten weg .. 
Diese Variante wird mit gekochten Karotten zubereitet, und da die Petersilie auch weg musste, mit Petersilie. :)
Damit er auch etwas für das Auge ist, habe ich mit rotem Paprikapulver gewürzt. Der Salat bekommt dadurch ein kräftiges Orange, fast orientalisch, wie er Dank gemahlenem Mutterkümmel auch ein wenig schmeckt. So ein ähnliches Rezept für Karottensalat hatte ich tatsächlich einmal in einem orientalischen Kochbuch entdeckt. Das Rezept für diesen hier geht so:

Rezept Karottensalat aus gekochten Karotten

5 Karotten in dicke Scheiben geschnitten
1TL Paprikapulver
1/2 TL Mutterkümmel gemahlen 
1EL Zitronensaft
Handvoll Petersilie klein geschnitten 
1EL Distelöl ,oder euer persönliches Lieblingsöl
Salz

Die Karotten in Salzwasser kochen bis sie weich sind. Das dauert einige Minuten, immer mal probieren. Dann abseihen und abtropfen lassen. 

Die Gewürze und anderen Zutaten mit den Karotten vermischen, mit Salz abschmecken. 


Das Essen immer hübsch anrichten - Gut zu sich selbst sein 


Wenn wir uns Gedanken darüber machen was wir essen mögen, uns sorgsam um den Einkauf kümmern, so das wir mit allem was die Natur uns schenkt, versorgt sind. Dann gehen wir schon recht gut mit uns um, und das soll auch so sein. Denn warum auch nicht?
Genauso wie man immer die Wahl hat wie man zu anderen ist, haben wir natürlich auch die Wahl wie wir mit uns selbst umgehen. 

Wie andere mit uns umgehen, haben wir nicht immer in der Hand. Vor allem bei denen, die unseren Weg nur kurz kreuzen. Ansonsten hilft auch noch die, bei einem Ohr rein, beim anderen wieder raus, Methode. 
Mit uns selbst sollten wir, gerade auch wenn wir einen schlechten Tag haben, immer gut umgehen. Lieb zu sich selbst zu sein, funktioniert auch schon mit den kleinen Alltäglichkeiten, wie das Anrichten unserer Mahlzeiten. Ein Schwung frischer Kräuter auf dem Essen signalisiert schon, he, ich achte auf mich, mein Körper ist das Wert. :)

Selbst habe ich mit der Achtsamkeit mir gegenüber spät angefangen, erst weit über vierzig fing ich damit an gesünder zu essen, mich überhaupt in allen Belangen damit zu beschäftigen was mir gut tut, was ich brauche. Das Thema ging im Alltag immer irgendwie unter.
Dabei mag ich das, wenn zum Beispiel mein Teller schön aussieht. Dadurch bin ich dann auch zum Food Bloggen gekommen, was mir wirklich viel Spaß macht!
Den Teller, auch für sich selbst liebevoll herzurichten, lohnt sich. Denn auch wenn es vergänglich und nur für einige Minuten ist, die Kunst uns wertzuschätzen kann damit zum schönen Alltag werden. :)



Danke euch herzlich fürs Lesen hier :)
 Liebe Grüße, LoveT.



Kommentare:

  1. yummy!!!
    ist mutterkümmel der kreuzkümmel/kumin?
    von september bis märz gibts bei uns regelmässig kürbis - verschiedenste sorten und in allem möglichen zubereitungsarten - bratlinge waren aber noch nicht dabei - vielen dank für das rezept!!
    xxxxx

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja genau, Kreuzkümmel :) Diese Laibchen sind wirklich nommm, durch das gar braten schmeckt der Kürbis dann so voll und würzig :)
      Hast du den Kürbis im Garten, oder kaufst du vom Feld?
      Guten Morgen Bussi :*

      Löschen
    2. mein garten ist zu feucht und schattig so im wald - ich kaufe sehr günstig bei einem gartenbaubetrieb in der nähe....
      aber ich schmiede schon pläne kürbisse auf einem schuppendach - viel luftiger und wärmer als am boden - anzubauen :-)
      :-*

      Löschen
  2. Kürbis-lecker. Ich liebe den Geschmack und die Farbe, die Form und überhaupt......der Kürbis läutet für mich immer den goldenen Herbst ein. Und den Bürger probiere ich sicher mal aus.
    Liebe Grüße
    Andrea

    AntwortenLöschen
  3. Ich mag Kürbis!!! Ole Ole! Und dein Burger schaut echt gut aus! Bei uns gibts bald wieder überall diese hübschen kleinen Kürbisstände und dann mach ich auch wieder Sachen mit Kürbis. Suppe steht auch weit oben auf meiner Liste!

    AntwortenLöschen
  4. I would never think of pumpkin burger. Great recipe. I only make soup and we love it! I will try that carrot salad, so tempting!

    Have a lovely day, dear!

    AntwortenLöschen
  5. Hokkaido mag ich auch am liebsten . Schnell gemacht und schöne Farben. Bratlinge daraus hatte ich in der Tat auch noch nie. Möchte es aber gerne ausprobieren.

    An den herbst will ich aber noch gar nicht denken und schwelge noch in Sommerbildern. Wegen mir hätte der August ruhig noch drei Wochen länger gehen können meiner war einfach viel zu schnell um. 😊

    LIEBE GRÜSSE Bärbel ☀️

    AntwortenLöschen
  6. Kreuzkümmel packe ich oft in orientalisch angehauchtes Essen. Den Geschmack mag ich auch sehr gern. LG Sunny

    AntwortenLöschen
  7. liebe lovet, das sieht lecker aus und ich sehe es gerade jetzt, wo ich hunger habe, waaaa.
    liebe grüße!

    AntwortenLöschen
  8. That sandwich looks so delicious!

    Lauren,
    http://www.atouchofsoutherngrace.com

    AntwortenLöschen
  9. Das sieht so lecker aus, aber leider muss ich bei Kürbis wirklich passen. Es gibt nur sehr wenige Gemüse, die ich nicht mag (Artischocken, Kürbis, Schwarzwurzeln)....ich kriege es einfach nicht runter..die Idee, daraus einen Burger zu braten, finde ich aber genial. Gut, dass ich gerade mein Abendbrot hier stehen habe, sonst hätte ich nur von den Fotos schon Hunger bekommen ^^ Liebe Grüße, auch Dir einen schönen September - für mich fängt nun die schönste Jahreszeit an! <3

    AntwortenLöschen
  10. Such a lovely and inspiring post! Thanks for sharing))

    AntwortenLöschen
  11. Bin froh, dass du das Foodbloggen mit für dich entdeckt hast, denn du schaffst es wirklich, einen für gesunde Ernährung zu begeistern. ;)

    Und der Hokkaido ist tatsächlich der einzige Kürbis, den ich mag. Butternut und andere sind durchgefallen und der punktet natürlich auch dadurch, dass die Schale dranbleiben kann. ;D

    Lieben Gruß
    Anna

    AntwortenLöschen
  12. I would love to try this burger, your version seems a very healthy on. You're a great chef!

    www.modaodaradosti.blogspot.com

    AntwortenLöschen
  13. Looks yummy

    New post
    Www.miharujulie.com

    AntwortenLöschen
  14. That looks like an interesting burger! I love anything PUMPKIN!

    Happy September days, sweet friend.

    love, ~Sheri

    AntwortenLöschen
  15. Ich bin auch gerade auf dem "Kürbistripp" und lese daher gern, was Du anbieten kannst, als Kürbis-Rezept. Ich denke mal, da schmeckt mir auch. Interessant ist der Möhrensalat. Den kann ich mir auch schmackhaft vorstellen. Ich werde das auch probieren.
    Ich wünsche Dir einen schönen Tag.
    Liebe Grüße von Anne

    AntwortenLöschen
  16. Das sieht aber lecker aus. Ich gehöre auch zu den Kürbisliebhabern.
    LG Petra

    AntwortenLöschen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...